Auf den Spuren des mittelalterlichen Świebodzin
Bei einem Spaziergang durch das Zentrum von Świebodzin lohnt es sich, nach Spuren der ehemaligen befestigten Stadt zu suchen.
Die Stadtmauern, die vom 14. bis zum 16. Jahrhundert aus Feldstein und Ziegel errichtet wurden, umgaben die Stadt einst mit einem Befestigungsring samt Basteien und Toren. Bis heute sind Fragmente erhalten geblieben. Eines der markantesten Relikte ist die Steinbastei in der Nähe der Wałowa-Straße.
Mit der mittelalterlichen Geschichte der Stadt ist auch die ehemalige Johanniterburg verbunden. Ihre Anfänge reichen in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück. Ihre Blütezeit erlebte sie im 15. Jahrhundert, als sie in den Besitz des Johanniterordens überging.
Eines der wertvollsten sakralen Baudenkmäler der Stadt ist die Kirche St. Michael der Erzengel in der Szpitalna-Straße. Das Gotteshaus beeindruckt mit seinem spätgotischen Baukörper, Netz- und Sterngewölben sowie seiner reichen Ausstattung. Im Chorraum hat sich ein spätgotisches Pentaptychon aus dem 16. Jahrhundert erhalten.
Unweit davon befindet sich das ehemalige Pfarrschulhaus in der Szpitalna-Straße 1, eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt. Es wurde 1604 auf den Überresten der alten steinernen Wehrmauer errichtet.
Spaziervorschlag: Wałowa-Straße – Steinbastei – Szpitalna-Straße – ehemalige Johanniterburg – pl. Browarniany – Kirche St. Michael der Erzengel.